Ergebnisentwicklung

Das Ergebnis von Vebego ist in den vergangenen Jahren allmählich zurückgegangen. Das ist zum Teil auf Akquisitionen zurückzuführen: Die Abschreibung des Goodwills belastet das Ergebnis. Es liegt jedoch auch an einer Reihe von Ereignissen und Aktivitäten, die sich nicht ausgezahlt haben. Die wichtigste Ursache sind jedoch die steigenden Gemeinkosten. Diesen Trend wollen wir umkehren. Denn eine gesunde Rendite ist eine Voraussetzung für Wachstum und einen angemessenen Umgang mit den Risiken und Herausforderungen, denen Vebego gegenübersteht.

Investitionsprogramm beschleunigt

Für ein zukunftssicheres Vebego haben wir daher Mitte 2017 den Startschuss für ein umfassendes Investitionsprogramm gegeben. Dieses Programm hat eine Laufzeit von zwei Jahren und basiert auf dem im Jahr 2018 aufgestellten Strategieplan „Vebego Vitalisiert“. Im Jahr 2018 fielen in einigen großen Unternehmen Kosten für IT, Schulungsprogramme und umfangreiche Investitionen in Höhe von knapp € 8,0 Millionen an. Im Laufe des Jahres 2018 haben wir sogar beschlossen Pläne vorzulegen, die ursprünglich für 2019 vorgesehen waren. Folglich fielen die Kosten höher aus als ursprünglich geplant. Insbesondere die Anpassung der Führungsstruktur wurde beschleunigt umgesetzt. Die Divisionsstruktur wurde gestärkt und verdichtet. Der Abbau des oberen Managements und der dazugehörigen Mitarbeiter führte im Jahr 2018 im Rahmen der Neuorganisation zu zusätzlichen Kosten. Diese Anpassungen erhöhen die Effektivität und die Zusammenarbeit innerhalb von Vebego. Wir erwarten, dass dies zu einer strukturellen Verbesserung des Ergebnisses führt.

Ergebnis

Abgesehen von den zusätzlichen Investitionen blieb das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2018 hinter den Erwartungen zurück. Schuld daran sind insbesondere die Aktivitäten in Belgien und in der Schweiz. Die Käufe und Verkäufe sowie die Entwicklung des Schweizer Frankens beeinflussten das Ergebnis nur begrenzt. Das Ergebnis aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit nach Steuern belief sich 2018 auf € 3,4 Millionen (2017: € 11,3 Millionen). Die Beteiligungen von Vebego haben wesentlich zu diesem Ergebnis beigetragen.

Langfristiger Fokus

Alles in allem war 2018 für Vebego ein „Investitionsjahr“. Als Familienunternehmen ist Vebego langfristig ausgerichtet und lässt sich weniger von den aktuellen Themen leiten. Natürlich sind eine gesunde Jahresrendite und eine gesunde Unternehmensführung wichtig, um die Kontinuität zu gewährleisten. Dennoch ist es für uns keine Option, von Investitionen abzusehen, nur damit sich das Ergebnis kurzfristig verbessert. Um unsere Mission der Vitalisierung von Arbeit und Pflege und unsere Impact-Ziele zu erreichen, ist eine langfristige Ausrichtung von wesentlicher Bedeutung. Das passt auch nahtlos zu unserem starkem Familienunternehmen und dafür haben wir die finanziellen und personellen Voraussetzungen.